Die FF Zell am See
mit dem Löschzug Thumersbach verfügt derzeit über 15
Einsatzfahrzeuge alle Kategorien. Vom Mannschaftstransportfahrzeug
bis zum schweren Rüstfahrzeug oder der Drehleiter.
Damit die Fahrer („Maschinisten“) ihre wertvollen Fahrzeuge
unfallfrei lenken und es zu keinen Schäden für die mitfahrenden
Kameraden/-innen kommt, müssen entsprechende Ausbildungsschritte
durchgeführt werden. Neben dem amtlichen Führerschein müssen die
FF-Maschinisten auch über die feuerwehrinterne
Fahrberechtigung für das jeweilige Einsatzfahrzeug verfügen, damit
sie im Einsatzfall als Lenker fungieren können.
Damit sie diese Fahrberechtigung erhalten und bewahren, wird die
notwendige Ausbildung durchlaufen und im Rahmen ein immer
wiederkehrenden „Leistungsfeststellung“ überprüft. Diese Ausbildung
umfasst aber nicht nur das Fahren, sondern als wesentlichen Punkt
auch den raschen und sicheren Umgang mit den vielen
Ausrüstungsgegenständen bzw. speziellen Einrichtungen des
Fahrzeuges. Die Maschinisten tragen eine äußerst hohe Verantwortung.
Sind sie doch für Mannschaft und Gerät verantwortlich. Es steht in
ihrer Verantwortung, wenn sie im Einsatzfall bis zu 9
Feuerwehrmänner-/frauen an Bord haben und Einsatzfahrzeuge im Wert
von mehreren Hunderttausend Euro lenken.
Ein Teil dieser Ausbildung ist die Absolvierung eines
Fahrtechniktrainings beim ÖAMTC-Fahrtechnikzentrum Brandlhof in
Saalfelden. Im Zuge dieses Sicherheitstrainings werden die Zeller
Maschinisten in Theorie und Praxis mit den bei der Zeller Wehr
verwendeten Einsatzfahrzeugen geschult. Es werden Grenzbereiche
aufgezeigt bzw. das richtige Verhalten in schwierigen Situationen
geschult.
Am 10. Oktober 2009 konnten wiederum 8 Zeller Maschinisten
sowie 4 Kameraden der FF Bruck im Rahmen
eines ganztägigen Kursen dieses Sicherheitstraining erfolgreich
absolvieren, wobei das Training für die Kräfte aus Zell am See auf zwei „großen“ Einsatzfahrzeugen
(Tank 2 und Tank 3) sowie auf einem "kleinen" LKW (Pumpe 2)
durchgeführt wurde.
Seitens des LFV Sbg. konnte mit dem ÖAMTC ein besonders günstiger
Preis für solche Ausbildungen vereinbart werden. Mit einem Beitrag
der AUVA und einer Pauschal-förderung durch den LFV Sbg. verbleiben
nur mehr geringe Kosten für die einzelnen Teilnehmer.
Foto: FF Zell am See |