Freiwillige Feuerwehr
der Stadt Zell am See
Ausbildung

Ausbildungsart Mobile Brandübungsanlage
Datum/Uhrzeit 29.05. - 01.06.2003 /
jeweils von 07:00 bis 22:30 Uhr
Ausgerückte Fahrzeuge  
Mannschaftsstärke

29.05.:    84 Mann
30.05.:    83 Mann / 1 Frau
31.05.:    79 Mann
01.06.:    80 Mann
Gesamt:  327 Teilnehmer (111 Trupps) aus 23 Freiwilligen Feuerwehren und 1 Betriebs-feuerwehr des Bezirkes Pinzgau

Ausbildungsende
Ausbildungsleiter  
 

Ausbildung-Kurzbeschreibung

1. Tag - 29.05.2003
* Start 1. Trupp um 07:15 Uhr  -  Start letzter Trupp 22:15 Uhr
* insgesamt 28 Trupps = 84 Mann aus 10 Pinzgauer Feuerwehren,
   jeweils 2 Durchgänge
* Durchführung durch FF Saalfelden und FF Zell am See
* Anlage o.k., eine kurze Unterbrechung, Zeitvorgaben eingehalten,
   alle angemeldeten Trupps erschienen
* Rotes Kreuz den ganzen Tag vor Ort, keinerlei Verletzungen
* Resümee der Teilnehmer: Super Trainingsmöglichkeit 

2. Tag - 30.05.2003:
* Start 1. Trupp um 07:15  -  Start letzter Trupp 22:30 Uhr
* insgesamt 29 Trupps  =  83 Mann/1Frau aus 11 Pinzgauer  Feuerwehren,
   jeweils 2 Durchgänge
* Durchführung durch FF Zell am See
* ein Teil der Anlage zeitweise ausgefallen, wurde durch ein weiteres Übungsszenario  ersetzt
* Rotes Kreuz wieder vor Ort
* Resümee wie am 1. Tag

3. Tag - 31.05.2003:
* Start 1. Trupp um 07:15  -  Start letzter Trupp 22:30 Uhr
* insgesamt 27 Trupps  =  79 Mann aus 9 Pinzgauer  Feuerwehren,
   jeweils 2 Durchgänge
* Durchführung durch FF Zell am See, FF Kaprun und BTF AHP (TKW) Kaprun
* Rotes Kreuz wieder vor Ort
* Resümee wie am 1. Tag

4. Tag - 01.06.2003:
 Start 1. Trupp um 07:15  -  Start letzter Trupp 21:45 Uhr
* insgesamt 27 Trupps  =  80 Mann aus 13 Pinzgauer  Feuerwehren,
   jeweils 2 Durchgänge
* Durchführung durch FF Zell am See
* Rotes Kreuz wieder vor Ort
* Resümee wie am 1. Tag

Gasverbrauch gesamt:  13 Flaschen à 33 kg, 69 Flaschen à 11 kg

Fortschrittliche Technik und strenge Sicherheitsmaßnahmen haben Brandfälle in unserer Zeit mehr und mehr zur Ausnahmesituation gemacht. Feuerwehrmänner und -frauen haben daher immer weniger die Möglichkeit, sich in realen Szenarien zu schulen und  zu trainieren. Da ihr Einsatz oft mit vielen Gefahren verbunden und gefährliche Situationen gemeistert werden müssen, ist das Training des Ernstfalls vor dem Ernstfall die beste Lebensversicherung für einen Feuerwehrmann.
Der FF Zell am See ist es mit Unterstützung einiger Sponsoren und anderen Feuerwehren nunmehr gelungen, die nachstehend beschriebene mobile Brandübungsanlage der Fa. National Fire/Berlin (www.national-fire.de) für vier Tage nach Zell am See zu bekommen. Ursprünglich war geplant, dieser Übungsanlage zwei Tage zu verwenden. Aufgrund der großen Zahl von Anmeldungen aus den Pinzgauer Feuerwehren mußte sie aber schlußendlich für vier Tage gebucht werden. Insgesamt nahmen 327 Atemschutzträger aus dem Bezirk Pinzgau diese Übungsmöglichkeit in Anspruch, wobei für jeden Atemschutzträger zwei Trainingseinheiten à ca. 10 Minuten vorgesehen waren.

Die Kosten für diese Übungsanlage und den Gasverbrauch teilen sich zwei Sponsoren:
* 1/3 Fa. Novum/Wien (Betriebsführer der Kläranlage Zell am See)
* 2/3 Fa. ZEMKA/Zell am See (Abfallwirtschaftszentrum)

Durch dieses großzügige Entgegenkommen dieser beiden Firmen können die Teilnehmer diese realistische und nicht alltägliche Übungsmöglichkeit kostenlos nutzen. 
Der weitere Dank gilt auch dem Roten Kreuz, welches an allen vier Übungstagen vor Ort ist.

Die Abwicklung des viertägigen Übungsbetriebes erfolgte federführend durch die FF Zell am See mit Unterstützung der FF Saalfelden, der FF Kaprun und der Betriebsfeuerwehr der AHP (TKW Kaprun).

Der Standort der Übungsanlage an diesen vier Tagen war im Betriebsgelände der Fa. ZEMKA in 5700 Zell am See, Salzachuferstr. 27-35.

Die Übungsanlage:

 
Aufbau: Sattelauflieger Typ Jumbo Koffer
Hersteller: KARFA KARSDORF
Ausbau: Haagen Fire Training Products
Länge Auflieger: 13.750 mm
2 Brandabschnitte: Anzahl 4
  • Treppenhaus
  • Tunnelraum
  • Werkstatt- / Wohnraum
  • Industrieraum mit petrochemischer Installation
Brandraumzugänge drei - bei veränderbarer räumlicher Situation
Brandstellen Anzahl 8
  • Explosion/ vertikaler Flash beim Öffnen des Dachlukendeckels
  • Brandstelle unterhalb der Treppe
  • offene Brandstelle im Treppenflur / unter Gitterrost im höher gelegenen "Tunnelraum"
  • Flash-Over im gesamten Deckenbereich beim Öffnen der Brandraumtür
  • große Regalbrandstelle mit Utensilien
  • Elektroschaltschrank / Schrank
  • Industriebrandwanne mit petrochemischer Installation
  • Flanschbrandstelle mit "aktiver" Schiebersituation