Freiwillige Feuerwehr
der Stadt Zell am See
Ausbildung

Ausbildungsart Übung in der Unterflurtrasse Maishofen
Datum/Uhrzeit 09.12.2003 / 19:00 Uhr
Ausgerückte Fahrzeuge FF Maishofen: Tank1, KLF, Schlauch
FF Zell am See: Tank 3, Tank 4,Voraus, Rüst
Rotes Kreuz: 6
Gendarmerie: 1
Mannschaftsstärke FF Maishofen: 40
FF Zell am See: 20
Rotes Kreuz: 17
Gendarmerie: 3
Ausbildungsende 21,30 Uhr
Ausbildungsleiter Einsatzleiter: OFK Walter Steiner
Übungsleiter: AFK Leopold Winter
 

Ausbildung-Kurzbeschreibung

Am Dienstag, dem 9. Dezember fand ab 19,00 Uhr in der neuen Unterflurtrasse in Maishofen/Kirchham eine groß angelegte Übung statt, an der neben den Feuerwehren Maishofen und Zell am See auch Rotes Kreuz, Gendarmerie, Bezirkshauptmannschaft Zell am See und Straßenmeisterei teilnahmen.
Unter Federführung von OFK HBI Walter Steiner und AFK BR Leopold Winter wurde diese Übung in Zusammenarbeit mit dem Vertreter der BH Zell am See, Hrn. Kurt Reiter, und dem Bezirksrettungskommandanten Christoph Faistauer ausgearbeitet.  
Ziel dieser Übung war es das richtige Zusammenspiel der verschiedenen Einsatzorganisationen bei zwei verschiedenen Unfallszenarien zu erproben, bevor die Unterflurtrasse für den Verkehr frei gegeben wird.
Im ersten Teil war die Annahme ein Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen, in denen sechs Verletzte eingeschlossen waren.
Während die Feuerwehr Maishofen den Brandschutz sicherstellte und für ausreichend Beleuchtung sorgte, begannen die Männer der Feuerwehr Zell am See, mit Hilfe zweier Bergescheren mit der Befreiung der Unfallopfer. Diese wurde zwischenzeitlich in ihren Fahrzeugen schon von den Notärzten betreut.
Schon in kürzester Zeit waren schließlich alle Personen geborgen und dem Roten Kreuz übergeben worden.
Nun galt es im zweiten Übungsteil einen PKW Brand im Tunnel zu löschen.
Um die Situation realistisch zu gestalten, wurde dafür ein Vernebelungsgerät eingesetzt.
Gerade in diesem Bereich zeigte sich der große Vorteil des erst am 4. Dezember in Dienst gestellten neuen Tunnel-Tanklöschfahrzeuges der Feuerwehr Zell am See. Schon aus sicherer Entfernung wurde mit Hilfe des Wasserwerfers, am Dach des Fahrzeuges, der Löschangriff gestartet. In weiterer Folge wurde dann der PKW mit Schaum gänzlich abgelöscht. Auch die Feuerwehr Maishofen musste bei zwei weiteren Fahrzeugen einen Brandausbruch verhindern, dafür wurde ebenfalls ein großer Schaumteppich gelegt. 

Die Zusammenarbeit der Feuerwehren, dem Roten Kreuz, den Notärzten, der Gendarmerie sowie der Tunnelwarte kann mit Sicherheit als vorbildlich bezeichnet werden. Wieder einmal mehr zeigt sich der hohe Ausbildungsstand aller Einsatzmannschaften und diese sind für den Fall, sollte es tatsächlich zu so einem Ereignis kommen, bestens gerüstet.

Fotos: LM Christian Nesvadba