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Der Landesfeuerwehrverband Salzburg hat für Einsätze außerhalb des
Bundeslandes Salzburg (national und international) einen
Katastrophen-Einsatzzug installiert. Dieser im Einsatzfall mit 11 Fahrzeugen
und 35 - 40 Mann bestückte Kat.-Zug kann in einem Radius von
ca. 1.000 km um das Bundesland Salzburg bei verschiedensten Ereignissen
Hilfe leisten. Je nach Ereignis (z.B. Waldbrand, Hochwasser, Sturm, usw.) wird
zusätzliche Ausrüstung zur Grund-ausstattung mitgenommen.
Im Rahmen einer eigenen Arbeitsgruppe des LFV Salzburg
wurden die notwendigen Vor-bereitungen getroffen. Die Mitglieder dieses
Zuges, die von FF aus allen Bezirken des Landes kommen, wurden im Rahmen
eigener Schulungen entsprechend vorbereitet. Der erste (Übungs)-Einsatz
dieses speziellen Zuges führte ihn in der Zeit vom 29.-30.09.2006 nach
Zell am See, wo er im Rahmen einer großen Abschnittsübung des
Abschnittes 2 Pinzgau seine erste Bewährungsprobe erfolgreich absolvierte.
Die zuständige Arbeitsgruppe des Landesfeuerwehrverbandes Salzburg
arbeitete die Er-kenntnisse aus dieser Übung in das Konzept des LFV Sbg.
ein, es wurden weitere Mitglieder in den Zug aufgenommen und an der
Landesfeuerwehrschule Salzburg ausgebildet und die Ausrüstung
vervollständig.
Als weitere Übungs- und Ausbildungsmaßnahme war in der Zeit vom
31.08. - 02.09. 2007 ein Aufenthalt in der Wachau vorgesehen.
Freitag, 31.08.2007:
07:43 Uhr: kurzes Abstimmungstelefonat von Landesfeuerwehrkommandant
LBD Anton
Brandauer mit dem Übungsleiter BR Leopold Winter - Übung wird wie
geplant
durchgeführt
08:00 Uhr: Auftrag des LFK an die LAWZ, die eingeteilten
Übungsteilnehmer aus allen
Bezirken zu verständigen. Inhalt dieser Verständigung sind u.a.:
Übungsziel,
Übungsart, Übungsdauer
Gleichzeitig führen Mitarbeiter des Landesfeuerwehrverbandes Salzburg
die
Besorgung verschiedener Dinge (Lebensmittel usw.) durch und beginnen mit
der Zusammenstellung der notwendigen Zusatzausrüstung und der Beladung
09:00 Uhr: Rückmeldung der LAWZ an den Übungsleiter, dass sämtliche,
eingeteilten
Übungsteilnehmer um 07:45Uhr verständigt waren.
10:00 Uhr: Last Saalfelden (Wechselauflader) trifft als eines der beiden
großen Versorgungs-
fahrzeuge beim LFV ein.
11:15 Uhr: die Verladung der Ausrüstung auf die beiden
Versorgungsfahrzeuge ist abge-
schlossen
11:45 Uhr: das LFA der FF Mariapfarr triftt als erstes der
Einsatzfahrzeuge beim LFV ein
12:23 Uhr: Meldung von Zugskommandant BM M. Schlosser an den
Übungsleiter BR
Winter, dass die beiden zur Übung eingeteilten Fahrzeuge der FF Zell am
See
(Tank 4 und Last) von der Hauptwache Richtungs Salzburg abgerückt sind
13:00 Uhr: Lagebespechung der Führungskräfte mit LFK Anton Brandauer
14:00 Uhr: alle zur Übung eingeteilten Fahrzeug waren wie vorgegebenen
eingetroffen,
die Mannschaft konnte die vom LFV Sbg. vorbereteite, zusätzliche
persönliche
Ausrüstung (Schirmkappe, Trainingsanzug, Schlafsack, usw.) übernehmen.
14,00 Uhr: Beginn der Aufstellung der Fahrzeuge des Kat.-Zuges auf
dem Gelände
der Landesfeuerwehrschule begonnen.
14:30 Uhr: Begrüßung der Teilnehmer durch den LFK Anton Brandauer
15:00 Uhr: Abrücken des Vorkommandos
15:20 Uhr: Abrücken des Kat.- Zuges in die Wachau
17:30 Uhr: Tankstop an der Raststätte Haag
19:10 Uhr: Eintreffen des Kat.- Zuges in Spitz an der Donau, Aufbau des Lagers
und
und Abendessen
Samstag, 01.09.2007:
06:00 Uhr: Tagwache, Körperpflege und Frühstück, Herstellen der
Lagerordnung
07:30 Uhr: Abmarsch des Kat.- Zuges zum Katastrophenhilfsdienst
Übungsplatz in Mautern
08:15 Uhr: Beginn Stationsausbildung: Schnürungen, Pilotieren, Abstützungen
und Pölzungen
12:00 Uhr: Abmarsch des Kat.- Zuges nach
Senftenberg zur Ausbildung an Hochwasser-
schutzgeräten und Ausrüstungen
16:00 Uhr: Beginn der
Waldbrandübung mit der FF Spitz an der Donau
ab 18:30 Uhr
Übungsnachbesprechung
Sonntag, 02.09.2007:
07:00 Uhr: Tagwache, Körperpflege und Frühstück sowie Abbau des Lagers
09:00 Uhr: Rückmarsch zur LFS nach Salzburg
12:49 Uhr: Ankunft des Kat.-Zuges in der Landesfeuerwehrschule Salzburg
15:00 Uhr: Ankunft von Tank 4 und Last in Zell am See
Fotos: BM Markus Schlosser

























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