|
Ausgerückte
Fahrzeuge |
Bruck: TLF, LF, LLF
Maishofen: TLF, KLF, MTF
Zell am See:
Tank 1, Tank 2, Tank 3, DL, Pumpe 1, Pumpe 2, KDO, Last, OFK,
ASF Pinzgau
BFK
Gesamt: 17 |
|
Die LAWZ Salzburg alarmierte um 17:30 Uhr die FF Zell
am See zu einem Brand im Hotel Pinzgauerhof in der
Kitzsteinhornstrasse 3 in Schüttdorf.
In der sich im Keller befindlichen Sauna war ein Brand ausgebrochen. Der
Brand griff ausgehend von der Sauna rasch auf weitere Räume über. Durch
die hohe Brandlast kam es zu einer äußerst intensiven Rauchentwicklung
im Keller. Durch fehlende Brandschutztüren kam es im gesamten
Hotelkomplex zu einer starken Rauchentwicklung, ca. 70 Gäste wurden
evakuiert.
Stark verwinkelte Räume im Keller, fehlende Brandschutzpläne und die
starke Hitze und Rauchentwicklung machten den Einsatz für die
Feuerwehrkräfte äußerst schwierig. Aus verschiedenen Kelleröffnungen
drang Rauch ins Freie. Die Erkundung des Brandherdes war äußerst
schwierig. Nur mit schwerem Atemschutz konnte im Kellerbereich die
Brandbekämpfung durchgeführt werden, mit zwei Hochdruckrohren -
teilweise unter Verwendung von Schaum - gingen die Einsatzkräfte vor, mit Überdrucklüftern wurde versucht den Einsatz der Atemschutztrupps zu
erleichtern. Einsatzleiter Winter veranlasst über die BAWZ Pinzgau die
Alarmierung der Feuerwehren Bruck und Maishofen, damit genügend
AT-Trupps incl. Reservekräfte zur Verfügung stehen. Während der
Brandbekämpfung wurde über die Hotelleitung erhoben, dass sich keine
Personen mehr im Gebäude befinden, zusätzlich wurden die einzelnen
Zimmer durchsucht. Nachdem der Brand abgelöscht werden konnte wurde mit
dem vom LFV Sbg. in Zell am See stationierten mobilen Großlüfter der
gesamt Hotelkomplex belüftet und rauchfrei gemacht. Die Gäste konnte
unter Aufsicht der Feuerwehr und der Polizei in ihre Zimmer gehen, um
die Wertsachen und verschiedene Gepäckstücke zu holen. Sie wurden in
anderen Beherbungsbetrieben untergebracht. Vom Roten Kreuz wurden 6
Personen mit einer leichten Rauchgasvergiftung in das Krankenhaus Zell
am See gebracht.
Nach Ablöschen des Brandes konnte festgestellt werden, dass sich der
Saunabereich im hintersten Eck des Kellers befand, und kein Abzug des
Rauches bzw. der Hitze über z.B. Entlüftungen möglich war. Dies war u.a.
auch der Grund, dass die Nachlöscharbeiten lange angedauert haben, da sich
das Mauerwerk und der Brandschutt entsprechend aufgeheizt hatten.
Die weiteren Einsatzkräfte:
Rotes Kreuz: 1 Notarzt, 9 Mann/Frau mit 3 Fahrzeugen
Polizei: 4 Mann mit 2 Fahrzeugen
Bezirkshauptmannschaft Zell am See: Kat.-Ref. Kurt Reiter
|