| Ausgerückte
Fahrzeuge |
Zell am See: Tank 1, Tank 2, Tank 3,
Tank 4, Pumpe 1, Pumpe 2, KDO,
MTF, Last, VRF, Atemschutz Pinzgau,
MGV Pinzgau, AFK2 Pinzgau
Bruck: TLF, RLF, LF, MTF
LZ St. Georgen: MTF
Maishofen: TLF, SLF, MTF
Kaprun FF und BTF AHP: TLF
Piesendorf: TLF, KLF, MTF
Niedernsill: TLF
Saalfelden: TLF, ASF, ELF Pinzgau
Viehhofen: KLF
Uttendorf: TLF, VF
Mittersill: TLF
Taxenbach: TLF
Lofer: MTF
Rauris: MTF
Stuhlfelden: MTF
LFK
BFK
AFK 1, AFK 3
gesamt: 40 |
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Einsatz-Kurzbeschreibung
Um 16:16 Uhr wurde die FF Zell am See von der LAWZ zum Brand des
Berghotels Schmittenhöhe alarmiert. Dieses Hotel liegt auf fast
2.000 m Seehöhe, besteht aus mehreren Gebäudekomplexen und ist mit der
Bergstation der Schmittenhöhebahn direkt verbunden. Bei Flämmarbeiten
geriet ein Teil der Fassade in Brand. Der Brand dehnte sich sofort
weiter aus. Anfangs standen einige Räume im Erdgeschoss, der Balkon und
einige Räume im 1. Geschoss und das Dach in Brand.
Mitarbeiter der Schmittenhöhebahn und Arbeiter der Baufirma führten
erste Löschversuche durch. Über die Beschneiungsanlage konnten sie zwei
C-Rohre zur ersten Brandbekämpfung vorbringen. Bei Eintreffen der ersten
Feuerwehrkräfte stand ein großer Teil des Teilobjektes bereits in
Vollbrand. Drei mit den ersten Löschmaßnahmen befasste Arbeiter mussten
durch das RK per Hubschrauber mit schweren Rauchgasvergiftungen in
Krankenhaus geflogen werden.
Von den Einsatzkräften wurden 3 Einsatzabschnitte gebildet und mit dem
Löschangriff begonnen. Die Wasserversorgung wurden über 6
B-Zubringerleitungen aus der Beschneiungsanlage aufgebaut. Dabei
unterstützen die Mitarbeiter der Schmittenhöhebahn die Einsatzkräfte.
Durch die starke Brand- und Rauchentwicklung, die verwendeten Baustoffe
(Holz, Dämmmaterial, usw.), die verwinkelte Bauweise und der Tatsache,
dass kein Brandschutz-plan vorhanden war, stellte dieser Einsatz enorme
Anforderungen an die Einsatzkräfte dar. Vom Roten Kreuz wurde eine
Versorgungsstelle aufgebaut. Die Schmittenhöhebahn versorgte die
Einsatzkräfte mit Getränken und Essen.
Dutzende Atemschutztrupps drangen in den verschiedenen
Einsatzabschnitten in das Gebäude ein, um den Brand einzudämmen. Dieser
weitete sich über die Dachkonstruktion auf weitere Bereiche der
Hotelanlage aus. Es musste das Dach geöffnet werden. Im umfassenden
Angriff konnte der Brand eingedämmt werden. Glutnester mussten noch
bekämpft werden.
Hinter einer Gaupe wurde erneut eine Brandstelle entdeckt, ein
umfassender Löschangriff wurde durchgeführt. Nach und nach kann der
Einsatz für die nachbarlichen Feuerwehren beendet werden, um 04:00 Uhr
wurden Kräfte der FF Zell am See getauscht und eine Brandwache mit 2
Fahrzeugen und 15 Mann blieb noch bis 07:00 Uhr vor Ort.
Um 07,00 Uhr konnten die weiteren Einsatzkräfte der FF Zell am See mit dem Abbau
der noch verlegten Leitungen beginnen.
Es ging ein Einsatz zu Ende, der die Einsatzkräfte auf das Äußerste
gefordert hatte. Wieder einmal mehr bewiesen die Einsatzkräfte, dass sie
durch die hervorragenden Ausbildung, der modernen Ausrüstung, der
guten Zusammenarbeit und des großen Engagements auch schwierigste
Aufgaben bewältigen können. Wobei in diesem Fall die Unterstützung durch
die Mitarbeiter der Schmittenhöhebahn AG äußerst hilfreich war.
Weitere Einsatzkräfte:
Kräfte Rotes Kreuz: 16 Sanitäter und Ärzte mit 3 KTW, 1 MTF und
Hubschrauber Alpin
Heli 6
BH Zell am See: Kat.-Ref. Kurt Reiter
Polizeiinspektion Zell am See: 3 Streifen mit 6 Mann und 2
Brandermittler
Fotos: Ronacher Richard








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