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Die LAWZ Salzburg alarmierte um 21:10 Uhr den
Bereitschaftszug der FF Zell am See zu einem Murenabgang im Bereich
Gasthof Seewirt / P311.
Durch Hangrutschungen kam es im Bereich des Seehäuslbaches zu
Verklausungen und in folge zu Vermurungen. Betroffen waren die Bereiche
der Loferer Bundesstrasse P 311 und die Palfenstrasse. Geröllmassen
machten eine Passieren der Bundesstrasse unmöglich, die auf ein Länge
von ca. 300 m verschüttet war. Personen oder Wohnhäuser kamen nicht zu
Schaden.
Da die Nordeinfahrt von Zell am See somit unpassierbar war und aufgrund
des großen Schadensausmaßes veranlasste der Einsatzleiter der FF Zell am
See, Leopold Winter, die Alarmierung des Löschzugs Thumersbach. Dieser
übernahm die Arbeiten im nördlichen Bereich und oberhalb der
Einsatzstelle.
Das über die Bundesstrasse abfließende Wasser drohte eine Wohnsiedlung
zu überfluten.
Weiters war die Westbahnstrecke der ÖBB gefährdet.
In Zusammenarbeit mit Polizei, Landesbauamt, Wildbachverbauung und
BH Zell am See wurden durch die FF u.a. folgende Maßnahmen durchgeführt:
* Sicherungsposten oberhalb der Einsatzstelle als Warnstelle für
mögliche weitere
Vermurrungen
* Sicherungsposten im Bereich der Gleisanlagen (die Züge wurden
angewiesen, nur mit
Schrittgeschwindigkeit der Einsatzbereich zu passieren
* Absperrungen und Lotsendienste
* Ausleuchten der Einsatzstellen
* gesicherte Ableitung der Wassers von der Bundesstrasse in den Zeller
See
* Schutz der vom Wasser gefährdeten Wohnsiedlung durch Errichtung eines
Schutzwalles
auf der Bundesstrasse (Umleitung des Wassers)
* manuelle Unterstützung beim Räumen des verschütteten Gerinnes im
Bereich der
Bundesstrasse und Eisenbahn
* Provisorischen Freimachen der Palfenstrasse
Fotos: OVI Richard Ronacher






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